Willkommen zum Wu Wei 

Wie du mit makrobiotischer Ernährung gesünder und länger lebst 

Die fernöstliche daoistische Philosophie erklärt die 

Beziehung zwischen dem Menschen und der natürlichen Ordnung, Dao genannt.  

 

Der daoistische Begriff Wu Wei (sprich: wie Wu Weh phonetisch) bedeutet wörtlich nicht tun oder ohne 

Anstrengung, d.h. die Menschen sollten nichts tun, was ihre Verbindung mit der natürlichen Ordnung ihrer Umwelt stört. Mit anderen Worten: Mit dem Fluss (Dao) mitziehen - anstatt ihm zu widerstehen. Das ist der Geist hinter Wu Wei. 

Makrobiotik ist ein westlicher Begriff, der dieser daoistischen Denkweise entspricht und stammt aus dem Griechischen makro (groß) und bios (Leben), also Großes Leben. Mit dem Geist des Wu Wei kann man die sich wiederholenden Muster in der Ordnung der Natur, Dao, besser verstehen und sich danach richten. Auf diese Weise verstärkt man die Harmonie zwischen Mensch und Natur.  

 

Die makrobiotische Ernährung beeinhaltet Vollkorngetreide, Gemüse, Hülsenfrüchten, Kernen, Nüssen und anderen Vollwertprodukten. Mit dieser Ernährung halte ich mich seit meiner Jugend fit und jung, ohne dass ich jemals über die Jahrzehnte ärztliche Behandlung gebraucht habe.

 

Der Geist des Wu Wei fördert eine ganzheitliche Gesinnung, die der makrobiotischen Philosophie widerspiegelt. Die makrobiotische Ernährungweise verleiht dazu einen praktischen Leitfaden zur täglichen Vorgehensweise.

 

Eine geeignete Ernährung stärkt nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch ein klareres Urteilsvermögen und die Intuition, indem sie das Nervensystem mit den nötigen Nährstoffen optimal versorgt. 

Der makrobiotische Standpunkt vertritt ein allumfassendes Weltbild. Dieses umfasst sowohl das analytische Verständnis der biochemischen Bedürfnisse des Körpers als auch die die dynamische, pulsierende Energiepolarität zwischen Zusammenziehung und Ausdehnung. Das entspricht der Grundlage der fernöstlichen Sichtweise. 

 

Yin und Yang 

 

Das Besondere an der makrobiotischen Ernährungsweise ist das Bestreben nach einem Gleichgewicht dieser Energiepolarität.     

 

Gemäß der traditionellen chinesischen Philosophie heißen diese polaren Gegensätze Yang und Yin, aber wir könnten sie auch Alpha und Omega oder sonst wie nennen, um die entgegengesetzte Beziehung zwischen den beiden zu verdeutlichen.  

 

Zusammen machen Yin und Yang die Ganzheit aus und das eine kann ohne das andere nicht bestehen. Ein einleuchtendes Beispiel ist die Polarität zwischen Mann (Yang) und Frau (Yin), Tarzan und Jane. Man versteht die Verbindung und Einheit der Geschlechter, wo sonst der Unterschied im Vordergrund steht. 

 

Durch die daoistische Brille sieht man lauter polare Gegensätze: Körper-Geist, Wissenschaft-Intuition, Licht-Dunkelheit, Hitze-Kälte.